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Elegie des grossen Krieges

Elegie des grossen Krieges

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Autor: Dorothe Reimann
Genre: Kulturerbe / Krieg
Altersfreigabe: - - -
Verlag: BeDa, Tusch & Theo
ISBN / ASIN: 978-3962200114
Zu erwerben bei: Amazon;
   
Beurteilung, Bewertung und Zusatzangaben durch die Redaktion "Litera Tour"
   
Lesbarkeit / Sprache des Buches: Mittel bis Schwer
Wie ist der Buchinhalt / Geschichte: Sehr fesselnd für jemanden der sich damit auseinander setzt
Seitenanzahl: 147
Gibt es das Buch als Ebook: Ja
Gibt es das Buch als Hörbuch: Keine Angabe
geschätzte Altersfreigabe: Wir würden vorschlagen: ab 14 Jahre
Jugendschutz: Kleinkinder würden die Thematik nicht verstehen
Kaufpreis:

Taschenbuch: 7,99 Euro

E Book: 2,99 Euro

   

Beurteilung der Redaktion

In Sterne System von * Schlecht bis hin zu ***** Sehr gut

   
Beurteilung: * * * * *

 

Inhaltverzeichnis:

Aus einem Brief von Ernst Berger an Marie: »In der Nacht schlich ich noch einmal dorthin, wo der Arm meines Kameraden lag, immer noch, wie ein alter Ast. In die heile Hand legte ich die Rose, die sich wie durch ein Wunder immer noch in meiner Tasche befand. Ein letzter Gruß.« Alle Soldaten, die 1916 in der Schlacht an der Somme kämpfen, versuchen zu überleben. Sie machen sich Gedanken über die Wirklichkeit, wie sie diese wahrnehmen. Zwei einfache Jungs aus Dorset, die sich freiwillig melden, weil sie der britischen Kriegspropaganda glauben: Ben, der Bauerssohn, und sein bester Freund Henry, der Sägewerker. Sie werden getrennt, doch Ben kann nicht ohne den Freund sein, macht sich quer durch die Front auf die Suche nach ihm. Im Laufe der Ereignisse wird Ben klar, wie er wirklich zu seinem Freund steht, dass Henry für ihn mehr ist als ein Freund, sogar mehr als ein Bruder. Ernst Berger, einfacher Soldat, liegt ebenfalls im Schützengraben an der Somme. Seine Geschichte erzählt er in Briefen an Marie. Einem Mädchen, das er von Kindesbeinen an kennt. Marie ist jedoch nicht die seine, sondern dem Feldwebel Anton Ülzen anverlobt. Ernst wird diese Briefe nie abschicken. Eine Hassliebe verbindet ihn mit Marie und seinem Vorgesetzten, den er jeden Tag als Schinder erlebt. Dieser Roman ist jenen Soldaten, ihrem Leben und Überleben gewidmet – inmitten der Knochenmühle des Großen Krieges. Eine Stimme für alle, denen sie in dieser Zeit des Todes genommen wurde. Geschrieben, um niemals vergessen zu werden.

Autorenportrait:

Dorothe Reimann wurde 1975 als drittes von vier Kindern in Papenburg / Emsland geboren. Seit sie lesen kann, gehört ihr die Welt der Bücher, und darüber kam sie auch zum Schreiben von Kurzgeschichten. Dorothe ist verheiratet und lebt in der Nähe von Hannover, wo sie, wie sie selbst sagt, als Jünger der Schwarzen Kunst arbeitet. Einige ihrer Gedichte und Geschichten sind bereits im Internet zu lesen, und die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in der Anthologie „Mütter“ vom Verlag Edition Roter Drache wurde in Leipzig zur Buchmesse vorgestellt. In der Anthologie des Bundesamtes für magische Wesen: „Arbeitsbericht, Migration“, finden sich ein Gedicht und eine Geschichte von ihr. Dorothe sieht die Welt um sich herum mit etwas anderen Augen, was sich auch in der leicht morbiden, schaurigen Thematik niederschlägt. Jedoch lässt sie sich auf kein Genre festlegen, was dem geneigten Leser noch einiges an Überraschungen bieten wird.

Quellenverweise

Autorenportrait: Amazon ;

Bild: Amazon - Tuulagrafik;

Inhaltsverzeichnis: Amazon