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Protestaktion der Günen am Weseranger

Wie angekündigt führten die Rintelner Grünen am gestrigen Freitag eine Protestaktion gegen die Salzeinleitung in die Weser durch. Am Weseranger fanden sich ca. 30 Menschen ein um diese Aktion zu begleiten und zu unterstützen. Ein Grosstransparent wurde ungefähr in der MItte der Weserbrücke aufgehängt.

MIt vor Ort waren teilweise bis zu vier Polizeibeamte und drei Mitarbeiter vom Ordnungsamt, damit die Auflagen auf die Christan Ochs der Fraktionsvorsitzende der Rintelner Grünen hingewiesen, hat auch eingehalten werden.

Die Bundestagsabgeordnete Frau Katja Keul Bündnis 90 / die Grünen war auch am Weseranger mit dabei, und nahm zu den Fragen der Presse und des Lokalradio Rinteln Stellung. 

Christoph Ochs forderte per Megafon das Unternehmen K + S, ein Deutsches Bergbauunternehmen früher auch unter dem Namen Kali und Salz AG bekannt, auf die geplante höhere Salzeinleitung zu unterlassen.

Das Unternehmen K + S ein Verursacher für den zu hohen Salzgehalt der Weser. Sie leiteten in der Vergangenheit Unmengen an Salzlauge in die Weser. Dieses soll ein Ende haben, und K + S sollen diese Produktionsabfälle ordnungsgemäß entsorgen so Bündnis 90 die Grünen… 

Im Landkreis Schaumburg sind Fischerei, Landwirtschaft, Schifffahrt, Tourismus, Naturschutz, Wasserversorgung und Gesundheit  von der seit Jahrzehnten hohen Salzeinleitung negativ betroffen. Um die E U Wasserrahmenrichtlinie einzuhalten und unsere Weser endlich wieder in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen hatten am 18.3.2016 alle Länder der Flussgebietsgemeinschaft Weser neue Grenzwerte und eine deutlich verringerte Salzeinleitung ab 2021 beschlossen und gegenüber der EU für verbindlich erklärt.

Vom Land Niedersachen wurde eine neue Messstelle in Boffzen hinter der hessischen Landesgrenze eingerichtet und neue Zielwerte für die Messstelle Boffzen festgelegt. Chlorid 395 Milligramm pro Liter bis 2021 und 295 Milligramm pro Liter bis 2027 Magnesium 55 Milligramm pro Liter bis 2021 und 30 Milligramm pro Liter bis 2027 Jeweils gemessen als 90 Perzentil

Mit einer Genehmigung des Antrages des Unternehmens K + S durch das Regierungspräsidium in Kassel würde diese gemeinsame Vereinbarung der Weserländer gebrochen und auch die Weser dauerhaft deutlich mehr Salzabfälle enthalten als vorgesehen.  Der Landkreis Schaumburg wird sich daher den Stellungnahmen der Weserkommunen, Fischerei und Umweltverbänden gegen den Aktuellen Antrag anschliessen und auch das Land Niedersachsen auffordern, für die Einhaltung der 2016 beschlossenen Vereinbarungen für eine Saubere Weser gegenüber Hessen einzutreten.

Am 12. August 2013 gab es schon einmal eine Protestaktion. Da war es dann zu Wasser. Mit Kanus paddelte man von Grossenwieden bis zur Weserbrücke in Rinteln. Mit an Bord der Kanus waren unter anderem die Bundestagsabgeordnete Bündnis 90 die Grünen Katja Keul und die hessische Landtagsabgeordnete Bündnis 90 die Grünen Sigrid Erfurth, und natürlich die Grünen aus Rinteln und andere Kanufahrer. Auch da ging es um die zu hohe Salzbelastung der Weser. Im übrigen wurde das Grosstransparent was am gestrigen Tage von der Weserbrücke hing auch da schon einmal genutzt teilte Katja Keul mit.

  • Die Sendung (zusammengeschnitten):

Sondersendung - Protestaktion der Grünen

Untertitel zu den Bildern

Bild 1:

Protest der Schaumburger Grünen auf der Rintelner Weserbrücke gegen den K+S Antrag, mehr Salz in die Weser einleiten zu dürfen.

Bild 2:

Christain Ochs der Fraktionsvorsitzende der Rintelner Grünen erklärt die Abstandregeln und die Auflagen des Ordnungsamtes. Der Stab der Flagge ist 150 cm lang.

Bild 3:

Die grüne Bundestagsabgeordnete Katja Keul und Christoph Ochs, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rintelner Rat, zeigen Flagge gegen den Antrag von K+S. (Foto: Büro Keul)

Zur Webseite die Grünen Ortsgruppe Rinteln:  https://www.gruene-rinteln.de/

Zur Webseite von Katja Keul -- Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90 / die Grünen:  https://katja-keul.de/

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