Frauenpower in und für Rinteln

An Dienstag wurden der Bügermeisterkandidatin "Andrea Lange" mehrere Projekte Rintelns vorgestellt. Hierzu traf Sie sich mit Vertretern dieser Projekte, und zusätzlich zu Gast waren Vertreter aus der örtlichen Politik und die Bundestagsabgeordnete "Katja Keul" Bündnis 90 / die Grünen und die Bundestagsabgeordnete "Marja-Lisa Völlers" SPD

Beginn des ganzen war an der IGS in der Klosterstrasse, wo "Frau Mareen Fennert", Leitung des Mehrgenerationenhaus die Entstehungsgeschichte , sowie aber auch die mögliche Zukunft in Form eines Medien und Begegnungszentrums erzählte. Das Medien und Begegnungszentrum könnte folgendes enthalten: Stadtbücherei, Academia, Vereine, Generation Ü 50, Integration, Familienzentrum, Büros für Alten und Seniorenbeirat, Musikschule, Jugendzentrum und vieles mehr, da genügend Fläche vorhanden sei, so Fennert.

Mareen Fennert beschreibt das MGH

Weiter führte Fennert die Arbeit des MGH in Corona Zeiten auf, wo viel Online erarbeitet werden konnte, wobei dieses nur ein Tropfen auf dem heissen Stein war, aber dennoch konnte man viele Menschen etwas vom Alltag ablenken und Kontakte halten, und natürlich auch beratende Gespräche durchführen. Die Stadt entwickelt sich langsam weiter, und hierbei liegt ein grosses Augenmerk auf Kommunikation, Technik und mehr.

Hierzu kam seitens der Politik die Frage, ob Rinteln wie andere Städte eine App mit den Angeboten und anderen Funktionen für das MGH zur Verfügung hat. Bisher sei dieses noch nicht der Fall, und wir arbeiten noch auf dem herkömmllichen Wege, so Fennert. Fennert erwähnte in diesem Zusammenhang auch das "Projekt Jung für Alt", wo die Jugend den älteren Mitmenschen die digitalisierung wie Smartphones und Co erklärt und für Fragen zur Seite steht.

Nach der kurzen Einführung und Erklärung durch Frau Fennert folgten nun die Vertreter der Jugend und erzählten über ihre Projekte, die auf regen Zuspruch und Begeisterung in der Politik stiessen, wobei da die ein oder andere Bemerkung seitens der Jugend für Erweiterungen und Co gefallen sind. Bike sowie Skatepark werden sehr gut angenommen. Die Jugend hat wirklich tolle Projekte am Start, aber dennoch ist es noch nicht alles was die Jugend benötigt.

Die Jugend berichtet über Ihre Projekte und die Politik hört gespannt zu

Ein weiteres Projekt von Jonas ist ein Multifunktionsplatz für Handball, Basketball und auch Fussball am Weseranger zwischen der Bodega Beachbar und dem Weserdorf. Ein Lob gab es zum Abschluss des ersten Standortes von Bügermeisterkandidatin "Andrea Lange.

Skatepark: Maximilian

Bikepark: Louis

JugendKomm: Jonas & Finn

Nach dieser Runde ging es weiter zur Burghofklinik, wo bereits Prof. Dr. med. Norbert Dahmen (Geschäftsführung), Dipl. Volkswirt Geort Schmidt (Geschäftsführung), Prof. Dr. med. Petra Garlipp  (ärztliche Direktorin & leitende Ärztin Abteilung Psychiatire und Psychotherapie), Dr.med. Marco Wrenger (stellv. ärztlicher Direktor & leitender Arzt Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie) warteten um Ihre Projekte rund um die Burghofklinik vozustellen.

Prof. Dr. med. Norbert Dahmen (Geschäftsführung) im Gespräch mit Bügermeisterkandiadatin "Andrea Lange" und Bundestagsabgeordnete Marja Liisa Völlers (SPD)

Man kann zusehen, wie die Burghofklinik ständig wächst und auch viele weitere Bereiche dazu kommen, wie Ergotherapie, Ausbildungsbereich und viele andere mehr. Die Burghofklinik möchte erreichen, das die Menschen mit Depressiven Verstimmungen nicht mehr Wochen bis Monate lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Es kam auch das sogenannte "House of Care" zur Sprache, wo immer die neuesten Technologien zur Verfügung stehen sollen, um bessere Erfolge zu erzielen. Weiter kam ein sogenanntes inteligentes Kopfkissen und Zudecke ins Gespräch, das man sich vorstellen könnte. Dieses inteligente Bettzeug soll dann alles aufzeichnen können (so eine Art Schlafüberwachung ohne Verkabelung), um somit wichtige Daten im Schlaf zu sammeln, und diese Gezielt für Therapien einsetzen.

Bundestagsabgeordnete Marja Liisa Völlers (SPD) - Bügermeisterkandiadatin "Andrea Lange" und Bundestagsabgeordnete Katja Keul (Bündnis 90 / die Grünen)

Nach einer kleinen Stärkung ging es zum letzen Ziel den Bistro "Freebee" in der Klosterstrasse. Ein Bistro, das kurz vor Coronaausbruch öffnete, und dennoch die Zeit sehr gut überstanden hat. Hier berichtete Markus Struck über seine Erlebnisse in der Pandemiezeit, wie es Ihm, seiner Familie und den Mitarbeitern erging. Die Eheleute Struck führen nun das Geschäft ohne Angestellte weiter, da diese eine andere berufliche Orientierung angestrebt hat. Der Online Handel macht sehr viel kaputt, so Struck.

Markus Struck im Gespräch Bügermeisterkandiadatin "Andrea Lange" und Bundestagsabgeordnete Katja Keul (Bündnis 90 / die Grünen)

Es wurde dann über die Innenstadt diskutiert, und was man alles verändern oder verbessern könne. Dabei kamen dann nicht nur Leerstandsminderung, festliche Aktivitäten ins Spiel sondern auch sogenannte grüne Oasen. Alles in allem wurden gute Vorschläge unterbreitet, und die Bürgermeisterkandidatin war allerbestens auf diesen Rundgang vorbereitet.

Anmerkung der Redaktion:

Bei einem Einzug des MGH ins das IGS Gebäude würde der Aussenplatz nicht mehr als Pausenhof genutzt werden, und somit könnte man diesen sinnvoll nutzen um sogenannte grüne Oasen zu schaffen. Zugangswege in Form von Steinplatten verlegen und den Rest der Fläche mit schönen Beeten und dickem weissen Kies herrichten. Zusätzlich könnte man so auch die ehemaligen Schnittger Gebäude erhalten und für eine Nachnutzung sanieren. Wir denken da an Lokalradio Rinteln als Nachnutzer. Hierbei sollen mehrere Studios eingerichtet werden, wo den Einwohnern und Vereinen eine Möglichkeit geschaffen werden könnte um Ihre eigenen Radiosendungen zu produzieren, Übertragungen von Gottesdiensten der St Jacobi, sowie viele weitere andere Live Übertragungen, vielleicht sogar aus dem Rathaus, und auch eine Nutzung eines der Studios für die Jugend ist angedacht. Ein Radio von und für die Jugend. Wichtig hierbei wäre auch das gläserne Studio. Natürlich könnte man dann dort eine Bücherzelle mit einer Bank aufstellen. Somit wird das Stadtbild erhalten und Rinteln bekommt eine grüne Oase mit guter Nutzungsmöglichkeit.

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