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32,3 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfe flossen ins Schaumburger Land

Seit dem Beginn der KfW-Corona-Hilfe am 23. März 2020 konnten zehntausende Unternehmen mit Krediten des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie unterstützt werden. Nun liegen dem heimischen Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU) die Zahlen zur Kreditvergabe vor und er stellt fest: "Gut, dass wir den Unternehmen in Deutschland dieses Instrument an die Hand gegeben haben, um die Folgen der Corona Pandemie abzufedern. Die beantragten Summen zeigen, dass diese Hilfe notwendig war und gut angenommen wurde. So haben wir Arbeitsplätze gesichert und helfen Firmen durch die schwere Zeit."

Im Landkreis Schaumburg haben etwa 110 Unternehmen insgesamt 32,3 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfe als Kredit in Anspruch genommen. Der am häufigsten genutzte Kredit war der "KfW-Unternehmerkredit KMU", der allein 16,5 Millionen Euro in den Landkreis spülte. Insgesamt sind bei der KfW etwa 90.000 Kreditanträge eingegangen. Damit ist die Häufigkeit der Beantragung im Landkreis Schaumburg eher unterdurchschnittlich. "Dies werte ich als gutes Zeichen für eine stabile Wirtschaft", so Beermann, "denn ohne Kredit durch die Krise zu kommen, ist immer noch besser als mit."

97 % der Anträge an die KfW kamen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), 99 % davon waren Kredite mit einem Volumen bis 3 Mio. EUR. In ganz Deutschland wurden bisher Zusagen in Höhe von 45,4 Mrd. EUR gemacht. "Vor allem der Mittelstand profitiert damit von der KfW-Corona-Hilfe und überseht so hoffentlich diese schwierige Lage", so Beermann abschließend.

Beermann weist an dieser Stelle aber auch auf den Nullzins-Studienkredit hin: "Auch für unsere Studenten steht im Rahmen der Corona-Hilfe der KfW-Studienkredit seit Mai (bis zum 31.03.2021) zum Nullzins zur Verfügung. Damit helfen wir Studenten durch die Krise, die häufig in 450-Euro Jobs arbeiten und diesen nicht nachgehen können."

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