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Gesetzentwurf zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder wurde beschlossen

Für den Familienpolitiker und heimischen Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU) werden damit längst überfällige Maßnahmen für einen besseren Schutz unserer Kinder vor sexuellem Missbrauch auf den Weg gebracht. Konkret erklärt Maik Beermann dazu:

"Endlich werden viele langjährige Forderungen der Union umgesetzt. Sexueller Missbrauch von Kindern und Kinderpornographie wird nun als das bestraft, was es ist: als Verbrechen. Das ist ein längst überfälliger Schritt. Entscheidend ist aber nicht allein ein höheres Strafmaß und erleichterte Strafverfolgung. Täterschutz darf nicht vor Kinderschutz gehen. Deswegen haben wir als Union durchgesetzt, dass bestimmte Verurteilungen in diesem Bereich erst nach zwanzig Jahren aus dem erweiterten Führungszeugnis gelöscht werden können. Damit verhindern wir, dass pädophil veranlagte Täter etwa als Jugendtrainer in engen Kontakt mit Kindern kommen können. Darüber hinaus werden Kindersexpuppen verboten. Wenn es auch für mich nicht zu glauben war, dass Kindersexpuppen bislang frei verkäuflich waren, halte ich für absolut richtig, dass wir nun einen Riegel vorschieben und den Handel und den Besitz von Kindersexpuppen unter Strafe stellen. Das war gerade uns als Union ein wichtiger Punkt. Weiter will ich im weiteren parlamentarischen Verfahren mit meinen Kollegen darauf drängen, dass  gefasste Täter leichter in Untersuchungshaft kommen und dort bleiben müssen. Außerdem erscheint es mir notwendig, dass wir bei diesem Gesetz keine mehr Zeit verlieren. Wir haben auf diesen Gesetzesentwurf aus dem SPD-geführten Bundesjustizministerium schon viel zu lange gewartet. Die jüngsten Sexualverbrechen von Lüdge, Münster, Bergisch-Gladbach oder Staufen zeigen, das sexueller Missbrauch von Kindern das widerlichste Verbrechen ist, das man sich vorstellen kann. Die Seele von Kindern wird auf das Schwerste verletzt. Viele Opfer bleiben ihr Leben lang traumatisiert. Als zivilisierte Gesellschaft ist es unsere Aufgabe, Kinder zu schützen. Hier darf es kein Pardon geben!“

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