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Beermann geht wieder für die CDU ins Rennen

Mit 95,1 % wurde der heimische und direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) von seiner Partei auf der Wahlkreismitgliederversammlung in Loccum erneut zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 gekürt. Damit wird Maik Beermann das dritte Mal in den Bundestagswahlkampf für die CDU aus Nienburg und Schaumburg gehen.

Gegenkandidaten hatte Beermann keine, hierzu erklärten die CDU-Kreisvorsitzenden Klaus-Dieter Drewes aus Schaumburg und Dr. Frank Schmädeke aus Nienburg: „Wir sind mit seiner Arbeit für die Menschen in Nienburg und Schaumburg sehr zufrieden. Maik ist ein Abgeordneter, der sich auch traut schwierige Themen anzusprechen und auch mal von der Parteimeinung ausschert und deshalb gab es für uns keinen anderen als ihn." Das sahen die anwesenden Mitglieder genauso und so blieb die Frage nach weiteren Kandidaten unbeantwortet.

Beermann, der den Wahlkreis 2017 mit fast 8% Vorsprung gewann, betonte in seiner Bewerbungsrede in der „Halle für Alle", dass gute Politik häufig eine gemeinsame Anstrengung vieler Akteure vor Ort sei: „Gemeinsam konnten wir Vieles für unseren Landkreis Nienburg und unser Schaumburger Land erreichen." Exemplarisch zählte er die Benennung Schaumburgs zur Wasserstoffregion, die Fortführung und Schaffung der Mehrgenerationenhäuser in Nienburg, Stolzenau, Stadthagen und Rinteln, den Erhalt der Jägerkaserne in Bückeburg, die Sportstättenförderung sowie den Breitbandausbau in Millionenhöhe auf.

„Ob es der Unternehmer war, der mich auf dem Schützenfest ansprach, weil er Unterstützung bei der Fördermittelakquise für ein innovatives Projekt brauchte, oder die Interessengemeinschaft, mit denen ich einen gemeinsamen Termin im Verkehrsministerium organisiert habe, damit wir uns über den Wasserstand der Mittelweser unterhalten. Oder seien es die örtlichen Bürgerinitiativen zu Trassenausbau/Neubau durchs Schaumburger Land. Es ist nun einmal immer meine Hauptaufgabe und mein Selbstverständnis gewesen, Dienstleister und Vertreter für die Menschen hier in der Region zu sein", so Beermann.

Beermann betonte aber auch, dass er kein Verwalter, sondern ein Gestalter sei: „Die Welt wartet nicht auf uns. Ich möchte, dass wir 2030 in einem Deutschland leben, dass wieder ein Land der Dichter und Denker, der Innovatoren und Entwickler ist!" Die Corona-Krise habe gezeigt, dass wir in der Digitalisierung großen Nachholbedarf hätten.

„Neben der Digitalisierung müssen wir und möchte ich auch beim Thema Nachhaltigkeit stärkere Akzente setzen. Nachhaltigkeit umfasst ein breites Spektrum an Themen. Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Umwelt- und Klimaschutz. Diesem eingeschränkten Blickwinkel von den Grünen und auch von der SPD schließen wir uns als Union nicht an", so Beermann in Richtung der politischen Konkurrenz. Technische Lösungen und Innovationen müssen vorangetrieben werden.

Als Abgeordneter für die ländliche Region betonte Beermann: „Wir müssen unseren Landwirten und mittelständischen Unternehmen mehr Planungs- und Investitionssicherheit geben. Junge Landwirte brauchen eine Perspektive, damit sie die Höfe der Eltern übernehmen."

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