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SPD-Chefin Esken fordert flächendeckende Corona-Tests

Angesichts der steigenden Infektionszahlen hat sich Saskia Esken für eine deutliche Ausweitung der Corona-Tests ausgesprochen. Die SPD-Chefin sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post", es müsse jetzt eine Teststrategie kommen, die es erlaube, durch flächendeckende und zugleich gezielte Corona-Tests Infektionen frühzeitig zu identifizieren und damit weitere Ansteckungsrisiken zu reduzieren: "Da ist jetzt Verantwortung in Bund, Land und Kommune gefragt und gefordert. Gerade diejenigen, die bei der Frage von Lockerungen vorangeprescht sind, sollten jetzt alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um eine zweite Welle zu verhindern. Die unbestrittene Notwendigkeit einer europaweiten Strategie darf niemanden davon abhalten, hier und heute Verantwortung zu übernehmen."

Ihr Parteifreund Thomas Kutschaty, Chef der NRW-Landtagsfraktion, forderte die Regierung von Armin Laschet (CDU) auf, umgehend mobile Testteams aufzustellen, die vor Ort in den Kitas und Schulen, aber auch in Pflegeheimen regelmäßig die Tests machten - auch als Entlastung für die Hausärzte. "Wir dürfen nämlich unsere Hoffnung nicht allein auf einen Impfstoff setzen. Wir müssen jetzt aktiv werden, indem wir landesweite Infrastrukturen aufbauen und ganze Bevölkerungsgruppen zu mehreren Zeitpunkten durchtesten. In Kombination mit einer strikten Quarantäne für alle infizierten Personen, können wir so der Situation selbstständig Herr werden."

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