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Reservistenverband mahnt bessere Kommunikation über Extremismus-Verdächtige an

Die Nachricht von der Ausplanung Hunderter Reservisten unter Extremismusverdacht hat den Verband der Reservisten der Bundeswehr auf den Plan gerufen. "Der Reservistenverband würde sich von der Bundeswehr wünschen, dass uns die Extremisten mitgeteilt werden, damit auch wir sie aus unserem Verband ausschließen können", sagte Verbandspräsident Patrick Sensburg der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). Am Montag hatte der Chef des Militärischen Abschirmdienstes, Christof Gramm, dem Parlamentarischen Kontrollgremium davon berichtet, dass die Nachrichtendienste über 1000 Fälle von Extremismusverdacht innerhalb der Reservisten erörtert hätten und daraufhin über 800 Reservisten aus möglichen Übungen und Einsätzen ausgeplant worden seien. Sensburg mahnte eine bessere Kommunikation darüber an. "Oft erfahren wir nicht einmal, dass gegenüber einem Reservisten die Uniformtrageerlaubnis entzogen worden ist", kritisierte er.

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