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Aktuelle infodas-COVID-19-Umfrage: Behörden mangelt es an Resilienz: IT-Sicherheit und Krisenmanagement-Konzepte vielfach nicht umgesetzt

- Nur die Hälfe steuert Informationssicherheit professionell über ein ISMS

- Nur jede 3. Organisation verfügt über Notfallpläne (BCM)

- Einsatz neuester digitaler Technologien in der eigenen Infrastruktur mit internen Fachkräften wird wichtiger

Auch wenn die Hälfte der befragten Fachleute die Existenz eines strukturierten IT Sicherheitsmanagement (ISMS) bestätigt, so fehlt es der Öffentlichen Hand an Konzepten zur Resilienz (Business Continuity Management, BCM) zur erfolgreichen Bewältigung von Krisen und Störungen wie Corona-Pandemie, Naturkatastrophen oder Cyberangriffen. Nur jede dritte öffentliche Organisation kann auf ein BCM verweisen.

Dies sind zwei der zentralen Ergebnisse, die die INFODAS GmbH, eines der führenden Software- und Beratungsunternehmen für Informationssicherheit in Deutschland, in einer aktuellen Umfrage ermittelt hat. Um herauszufinden, wie sich die Öffentliche Hand in puncto Digitalisierung und Cybersecurity entwickelt und ob sie Risiken neu bewertet, hatte die infodas im Rahmen einer professionellen Marktforschung unter anderem 100 Fach- und Führungskräfte in Behörden befragt.

Home Office Alternative zur Amtsstube

Für einen Großteil der Befragten hat die Corona-Krise Handlungsbedarfe in der Digitalisierung aufgedeckt und die Priorisierung der Digitalisierung erhöht. Dazu zählen externe Dienstleistungen oder das mobile Arbeiten, die Verwendung von Cloud-Diensten, das aktive Management von Identitäten und Zugriffsrechten oder der Einsatz praktikabler Sicherheitstechnologien. Das Home Office ist in den vergangenen Wochen auch im öffentlichen Sektor eine Alternative zur Amtsstube geworden. 87% der Experten wollen eine professionelle Absicherung (VPN, Verschlüsselung, etc.) des Home Office.

Weiter steigende IT- und IT-Sicherheitsbudgets

Dagegen glaubt weniger als ein Drittel der Entscheider im öffentlichen Sektor, dass die Nutzung externer Dienstleister nach dem Ende der Corona-Krise wichtiger wird. Stattdessen liegen Schwerpunkte auf der Verwendung neuester digitaler Technologien in der eigenen Infrastruktur mit den eigenen Fachkräften. Seitens der Haushalte dürfte es keine Beschränkungen geben.

Zwei Drittel erwartet trotz den globalen Auswirkungen der Corona Krise weiter steigende IT- und IT-Sicherheits-Budgets. "Wer digitale Souveränität anstrebt, benötigt zwingend digitale Mündigkeit. Die Ergebnisse unserer Umfrage unterstreichen, wie wichtig es ist, dass die Öffentliche Hand ihre Digitalkompetenz steigert und Aufgaben der IT-Sicherheit im Sinne eines funktionsfähigen Staats und der Gesellschaft noch stärker in den Fokus rückt", sagte Marc Akkermann, Director National Sales, infodas.

Alle Antworten auf die infodas-Covid-19-Umfrage der Öffentlichen Hand auf einen Blick: www.infodas.de/wp-content/uploads/2020/05/infodas-COVID-19-Umfrage_2020_Public_Sector.pdf

Alle Antworten auf die infodas-Covid-19-Umfrage aus dem Mittelstand auf einen Blick: www.infodas.de/wp-content/uploads/2020/05/infodas-COVID-19-Umfrage_2020_Mittelstand.pdf

Die gesamten Ergebnisse der infodas-Covid-19-Umfrage auf einen Blick: www.infodas.de/wp-content/uploads/2020/05/infodas_COVID-19-Umfrage_2020_Gesamt.pdf

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