Ausbildungsmarkt kennt keine Ferien

Der Ausbildungsmarkt im Weserbergland kennt keine Ferien: Kurz vor Ausbildungsstart sind in den drei Landkreisen Hameln-Pyrmont,
Holzminden und Schaumburg noch über 1.100 Ausbildungsstellen zu besetzen.
 
„Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Dieser Grundsatz gilt mehr denn je,“ erklärt Gerhard Durchstecher,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hameln. „Von A wie Anlagenmechanikerin bis Z wie zahnmedizinischer
Fachangestellter sind noch in sehr vielen Branchen Ausbildungsplätze im Weserbergland zu finden. Der beste Zeitpunkt, für 2021
noch eine Ausbildungsstelle zu finden, ist jetzt. “
 
So sieht der Ausbildungsmarkt im Juni 2021 im Landkreis Hameln-Pyrmont aus:
Aktuell sind im Landkreis Hameln-Pyrmont noch 450 Ausbildungsstellen nicht besetzt. Im Berichtsjahr zum Ausbildungsmarkt,
das am 01.10.2020 begonnen hat, wurden bisher insgesamt 950 Ausbildungsstellen dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der
Agentur für Arbeit und des Jobcenters gemeldet, somit 40 Stellen weniger als letztes Jahr. Dem gegenüber stehen noch 440
unversorgte Bewerberinnen und Bewerber, die noch auf der Suche nach einer Ausbildung sind. Insgesamt haben sich 920 junge
Menschen ausbildungsplatzsuchend gemeldet, ein Rückgang um 80 Personen im Vergleich zum Vorjahr.
 
 
Grafik: TOP 10 Berufe der unbesetzten Ausbildungsstellen im Landkreis Hameln-Pyrmont
(Zahlen gerundet; Stand Juni 2021; Quelle: Statistik-Service der Agentur für Arbeit)
 
 
Die beliebtesten Ausbildungsstellen sind bei den u.a. Jugendlichen Kaufmann/-frau Büromanagement und im Einzelhandel ebenso wie
Verkäufer/in oder Kfz-Mechatroniker/in. In diesen Berufen ist auch die Nachfrage der Betriebe im Landkreis groß, daneben beispielsweise
auch in den Ausbildungsberufen medizinische/r Fachangestellte/r oder Anlagenmechaniker/in- Sanitär-/Heizung-/Klimatechnik.
 
Woran kann es liegen, wenn Unternehmen und Jugendliche nicht zueinanderfinden?
Das Angebot der Ausbildungsstellen passt nicht immer zu dem, was sich die jungen Menschen wünschen. In einigen Fällen stimmen die
Erwartungen nicht überein. Manchmal ist die Mobilität der jungen Menschen nicht gegeben. Ein weiterer Grund ist, dass der Trend zum
Erwerb eines höheren Schulabschlusses weiterhin anhält und somit statt einer Berufsausbildung ein weiterer Schulbesuch präferiert wird.
 
Wo gibt es Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche?
Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hameln unterstützt Jugendliche bei der Suche nach Ausbildungsstellen oder Alternativen.
Einfach den direkten Draht zu den Fachkräften in der Berufsberatung nutzen unter: 05151-909-150.

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