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Von Sonnabend, 01.12.2018 bis Sonntag, 02.12.2018 waren wir zu Gast im Ardey Hotel in Witten.

Ein grosses Dankeschön geht erst einmal im Vorfeld an:

  • Silvia Urban   (Hoteldirektorin) für die Einladung und das nette, wenn auch zu kurze Gespräch
  • Slavica W.   (Rezeption) für die nette Betreuung beim Check in
  • Liana H.  (Rezeption) für die nette Betreuung, und der Bereitstellung in Form einer Kopie der Zimmerbroschüre.
  • Elisabeth R.  (Praktikantin im Service) für das nette und informative Gespräch
  • Nico A.  (Auszubildender im Service) für die absolut nette Bewirtung am Sonnabend und Sonntag Vormittag
  • Andrea K.  (Servicekraft) für den netten Abend und die absolut tolle Unterhaltung und Bewirtung
  • Michael H.  (Servicekraft), für die lustige Unterhaltung -- Und Nein unseren Hund gibt es immer noch nicht...

Das Ardey Hotel ist ein Tochterunternehmen vom Kolping Bildungswerk Paderborn, hierbei jedoch eine eigenständige gemeinnützige GmbH (Kolping Forum Witten g GmbH – Ardey Hotel).

Das Ardey Hotel in Witten befindet sich in ruhiger Lage am Rande der Wittener Innenstadt, nur 1,5 km vom Hauptbahnhof sowie dem Einkaufszentrum Stadtgalerie entfernt.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Hauptbahnhof Witten, mit den Buslinien 320, 371, 375, 376 und 378 gelangen Sie zur Haltestelle "Marien-Hospital" – dort befindet sich das Ardey Hotel.

Wir möchten Euch nun alles rund um das "Inklusions Hotel" und unseren Eindruck aus unserer Sicht darstellen.

Am Sonnabend Vormittag betraten wir das Ardey Hotel in Witten, und wurden gleich auf das allerherzlichste von der jungen Dame Slavica W., die an der Rezeption arbeitet, begrüsst. Alles funktionierte Reibungslos, und wir erhielten nach ein paar Späässken unsere Schlüsselkarte, und gingen dann zum Fahrstuhl, um unser Zimmer 311 zu beziehen. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl und unserem Gepäck in den 3. Stock. Wir hatten eine Menge im Zimmer zu schauen, da es komplett Barrierefrei eingerichtet ist, und Dinge dabei sind, die wir bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannten.

  • Fön mit Kippschalter: Sobald man den Schalter los lässt schaltet sich der Fön ab
  • Kleiderschrank, wo die Kleiderstange heruntergezogen werden konnte, so das man mit Rollstuhl auch seinen Schrank einräumen kann.

Ein sehr geräumiges Zimmer mit Ausblick auf die Hauptverkehrsstrasse, aber dennoch irgendwie schön. Die Sauberkeit und die Einrichtung waren / sind Top.

Das Hotel verfügt über eine Menge Räume im Erdgeschoss, so das man auch bequem Veranstaltungen mit 200 bis 250 Personen dort durchführen kann.

Der wunderschön mit Liebe eingedeckte Restaurant Bereich lädt gleich zum Essen ein. Das Hotel besitzt eine eigene Küche, wo der "Küchenbulle" Herr Pfligg das sagen hat, und nach Aussage eines Gastes die Eier fest im Griff hat. Er zeigt wo es lang geht, aber lässt den Menschen mit und ohne Handicap soweit freien lauf um sich zu entfalten und beweisen. Das kann man auch bei den Speisen sehr gut erkennen. Mit viel Engagement und liebe zum Detail, alles zubereitet, und reichlich auf dem Teller, wie ich in der Mittagszeit bei den Gästen sehen konnte.

Das Personal war zu einzelnen netten Gesprächen bereit, und so konnte ich von Elisabeth R. (Praktikantin im Service) - Nico A. (Auszubildender im Service) - Andrea K. (Servicekraft) - Michael H. (Servicekraft) viel über dieses Inklusions Hotel erfahren. Keiner der Angestellten wusste, das ich einen Bericht über das Hotel schreibe, und somit haben sie lockerer und unbefangen gesprochen und erzählt. Jeder einzelne mit dem ich mich unterhalten habe lobte die Chefin Silvia Urban in den Himmel, und stellte sie als beste Chefin dar. DIe Aussage einiger MItarbeiter: "Es ist wie eine grosse Familie, und man bemerkt gar nicht, das einige ein Handicap haben."

Also ich denke das da die Chefin doch einmal an eine Gehaltserhöhung denken sollte  *lach*.

Ich muss nebenbei anmerken, das Frau Urban das Hotel bestens führt, und ganz toll mit Ihren Angestellten umgeht. Somit ist es dann auch kein Wunder das alle so toll von Ihr reden, und mit viel Herzblut und Elan bei dr Arbeit sind.

Die Bar mit dem tollen Licht lädt auf einen kleinen Absacker nach einem wundervollen Tag in Witten ein, und da treffen wir auf die Tresenkraft Andrea K. mit dem Spitznamen Erna, wie Sie uns erzählt hat. Frau K. ist der absolute Knaller. Sie hat eine Art an sich, die jeden ein lächeln ins Gesicht zaubert. Sie gibt sich sehr locker und macht jeden Spass mit, und erzählt schon einmal einen Schwank aus Ihrer Jugend oder macht einfach nur einen Witz. Man könnte Ihren Spitznamen nun erweitern: "Klein Erna im Hotel Arday"

Wir haben Abends natürlich einmal die Küche des Hauses getestet und uns eine Tomatensuppe bestellt. Der Geschmack war absolute spitze. Das Geschirr ist sehr gross aber dennoch sieht es sehr gut aus. Aus dem Teller hätte man einen Hut basteln können. Andrea K. hatte echte Probleme diese riesen Teller zu stemmen, da dieses ja nur ein zartes Persönchen ist, aber alles kam sauber und nicht verkleckert an unserem Tisch an.

Dann war da noch die Servicekraft Michael H. der an diesem Tage auch Dienst hatte. Er wollte jedesmal unseren Hund haben und mit nach Hause nehmen. Natürlich alles nur spassig gemeint. Auch dieser nette junge Mann war sehr aufmerksam zu den Gästen des Hauses.

Die Nacht in unseren Zimmer war klasse. Wir hatten ein geöffnetes Fenster, und wie schon beschrieben den Blick zur Hauptverkehrsstrasse, aber dennoch sehr ruhig. Die Betten waren bequem und nicht durchgelegen. Nur schade, das diese  auseinander gestanden habe, so konnte man nicht eben einmal kuscheln. Aber eine Nacht geht das auch einmal ohne bei verliebten. TV am Bett klasse Sache.

Am nächsten Morgen nahmen wir am Frühstücksbuffett teil, und mussten feststellen das alles immer schön säuberlilch nachgefüllt wurde, obwohl es schon sehr spät war, und das Buffett fast zu Ende. Diese riesen Viefalt an Auflage, Getränken und auch Joghurt und Obst lädt zum Geniessen ein. Der Auszubildende Nico A. war sehr aufmerksam, und fragte immer wieder ob der Kaffee, Tee oder Cappuccino nachgefüllt werden darf. Wir kamen dann ins weitere Gespräch, und waren sehr erstaunt, was dieser junge Mann noch so an Zukunftsplänen hat.

Das Auschecken war sehr problemlos, und schnell. Liana H. die an diesem Tage an der Rezeption Dienst hatte, druckte für uns die Zimmerbroschüre aus, und auch Sie war sehr freundlich und zuvorkommend.

Fazit:

Wir werden auf alle Fälle wieder im Hotel Ardey übernachten, wenn wir in Witten oder Umgebung sind. Man fühlt sich wie zu Hause in den eigenen vier Wänden. Ein grosses Lob an die Chefin Frau Silvia Urban, und die Angestellten, die den Gästen dieses Gefühl geben.

Unsere Meinung für die Sternenvergabe der DEHOGA:

Die DEHOGA hat dem Ardey Hotel in Witten 3 Sterne verliehen, weil für 5 Sterne bestimmte Kriterien erfüllt sein müssen. Bei so einem Hotel das Inklusiv arbeitet, sollte man andere Kriterien aufstellen, denn die Arbeit mit gehandicapten Menschen ist schwerer, als einen Swimmingpool oder eine besondere Suite zu besitzen. Unserer Meinung nach hat das Ardey Hotel in Witten 5 Sterne verdient. Liebe DEHOGA überdenkt doch einmal die Entscheidung.

Wir vergeben an dieser Stelle einmal Sterne von 1 bis 5, wobei 1 = schlecht und 5 = sehr gut ist

Ambiente: * * * * *
Sauberkeit: * * * * *
Mitarbeiter: * * * * *
Barrierefreiheit: * * * * *
Freundlichkeit: * * * * *
Essen & Trinken: * * * * *
Preis / Leistung: * * * * *

Webseite vom Ardey Hotel:

https://www.ardey-hotel.de

Facebookseite vom Ardey Hotel:

https://www.facebook.com/pages/Hotel-Ardey/644414362318670